Die Sicherheit von Mensch und Umwelt hat im Schienenverkehr höchste Priorität. Dies spiegelt sich in den nationalen und internationalen Zulassungsprozessen wider. Bis ein Schienenfahrzeug wie der ICE 4 den Regelbetrieb aufnehmen kann, werden von Prüflaboratorien unzählige technische Prüfungen an Komponenten und Teilen vorgenommen. Deren Ergebnisse mit weiteren Unterlagen der Hersteller werden von Inspektions- und Zertifizierungsstellen dahin gehend geprüft, ob sie die in nationalen und internationalen Regelwerken festgelegten Anforderungen erfüllen. Erst wenn alle Anforderungen erfüllt sind, werden die Schienenfahrzeuge von den nationalen Behörden für den Betrieb zugelassen.

Akkreditierungen und Konformitätsbewertungsstellen

Die involvierten Prüflaboratorien, Inspektionsstellen und Zertifizierungsstellen für Produkte lassen sich die Kompetenz für ihre Tätigkeiten durch Akkreditierungen nach DIN EN ISO/IEC 17025, DIN EN ISO/IEC 17020 und DIN EN ISO/IEC 17065 von der DAkkS bestätigen.

Nutzen der Akkreditierung

Die Akkreditierung bildet die Grundlage für die Benennung der Stellen durch nationale Behörden sowie für die Zusammenarbeit mit benannten Stellen beziehungsweise Zulassungsbehörden weltweit. In der Fachabteilung werden die Grundlagen dafür geschaffen und unter anderem Regeln aufgestellt, um die Anforderungen der nationalen beziehungsweise der internationalen Regelwerke (wie zum Beispiel EU-Verordnungen) an die Stellen in die Begutachtungen einfließen zu lassen.

Ihr Ansprechpartner

Dr. rer. nat. Christian Lehmann

Fachbereichsverantwortlicher Schienenverkehr

Weitere Informationen

Infoblatt Akkreditierung nach EU-BauPVO

Kennung: keine | Freigabe: 12.04.2019
97.32kB | PDF
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