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Neue Verwaltungsvereinbarung

Zusammenarbeit zwischen PTB und DAkkS wird gefestigt und ausgebaut

PTB-Mitarbeitern als Begutachter für die DAkkS
Pressemitteilung,

Deutsche Akkreditierungsstelle (DAkkS) und Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB) haben eine aktualisierte Verwaltungsvereinbarung für den Einsatz von PTB-Mitarbeitern als Begutachter für die DAkkS unterschrieben. Die Unterzeichnung erfolgte am 10. November 2020 im Zuge einer Videokonferenz zwischen dem Präsidium der PTB und Geschäftsführung der DAkkS.

„Seit Gründung der DAkkS arbeiten wir in Sachen Begutachtungen von Kalibrierleistungen eng und vertrauensvoll mit der PTB zusammen und freuen uns, diese Zusammenarbeit mit der neuen Vereinbarung noch einmal intensivieren zu können“, so Dr.-Ing. Stephan Finke, Geschäftsführer der DAkkS. In der aktuellen Verwaltungsvereinbarung sind unter anderem Themen geregelt, die sich aus Entwicklungen der Gesetzgebung – beispielsweise der Datenschutzgrundverordnung – oder der Revision der DIN EN ISO/IEC 17011 ergeben haben. Dazu gehören unter anderem Fragen der Compliance für den Einsatz der PTB-Beschäftigten als DAkkS-Begutachter. „Die PTB ist als Nationales Metrologieinstitut in Deutschland die maßgebliche Institution, um Kalibrierlaboratorien bei der Sicherung ihrer Qualität auch unabhängig von einer Akkreditierung zu unterstützen. Von daher sind klare Regularien vereinbart, wie die Unabhängigkeit und Unparteilichkeit der Begutachter durch beide Häuser sichergestellt werden kann“, so Finke.

Dem steigenden Bedarf gerecht werden

Darüber hinaus haben DAkkS und PTB gemeinsam Überlegungen angestellt, wie die Ressourcen an Begutachtern weiter und bedarfsgerecht ausgebaut werden können. Hintergrund dieser Überlegungen ist der stetig wachsende Bedarf an akkreditierten Kalibrierleistungen auf dem Markt. Damit verbunden sind ebenso wachsende Überwachungspflichten durch die DAkkS bei den akkreditierten Kalibrierlaboratorien. Ziel beider Häuser ist es, diese Entwicklung bestmöglich zu meistern, indem die Anzahl an Begutachtern erweitert und das Einsatzgebiet bei bestehenden Begutachtern weiter ausgebaut wird.

Weitere Zusammenarbeit

Unabhängig von der aktuellen Verwaltungsvereinbarung standen bei den jüngsten Gesprächen neben dem Austausch zu aktuellen und zukünftigen Themen weiterhin die einhergehenden Herausforderungen für Begutachtungstätigkeiten der DAkkS im Vordergrund. Dabei ging es natürlich auch um die Erfahrungen zur Arbeitsweise im Rahmen der Corona-Pandemie. Ein weiteres zentrales Thema war die Auswirkung der Digitalisierung von Arbeitswelt und Wirtschaft auf die Qualitätsinfrastruktur (QI). Unter der Regie des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) entwickeln BAM, DAkkS, DIN, PTB und VDE die strategische Initiative „QI-Digital“. Eine wichtige Entwicklung ganz praktischer Art, auf die sich die DAkkS auch bei ihrer Akkreditierungstätigkeit einstellen muss, ist ein digitales Kalibrierzertifikat sowie die zunehmende Digitalisierung in der Messtechnik.

Hintergrund

PTB und DAkkS pflegen seit Gründung der DAkkS eine enge Zusammenarbeit. An erster Stelle steht dabei die Unterstützung der PTB bei der Gestellung von Fachbegutachtern, um Akkreditierungsverfahren der Kalibrierlaboratorien kompetent durchführen zu können. Der Anteil liegt bei etwa 30 bis 40 Prozent der erforderlichen Begutachtungseinsätze.

DAkkS-Pressestelle

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Oliver Dieser
T: +49 (0) 30 670591-954

Sebastian Rothe
T: +49 (0) 30 670591-954

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