• DAkkS
  • Coronavirus: Auswirkungen auf die Akkreditierungstätigkeit

Corona-Pandemie Auswirkungen auf die Akkreditierungstätigkeit

Auf dieser Seite finden Sie alle aktuellen Informationen und Dokumente zum Umgang der DAkkS mit der Corona-Pandemie und den damit einhergehenden Anpassungen der Akkreditierungstätigkeit.

Häufige Fragen und Antworten

Auswirkungen der Pandemie auf Begutachtungen

In welchen Fällen führt die DAkkS derzeit Vor-Ort-Begutachtungen durch?

Begutachtungstätigkeiten, die aus technischen beziehungsweise fachlichen Gründen nicht mittels Fernbegutachtung durchgeführt werden können, führt die DAkkS seit Mai wieder verstärkt vor Ort durch.

Hauptaugenmerk bei der verstärkten Wiederaufnahme von Vor-Ort-Begutachtungen liegt bei der Bearbeitung von Erstakkreditierungen und wesentlichen Erweiterungen jeweils einschließlich der dafür gegebenenfalls erforderlichen Witness-Audits, die nicht per Fernbegutachtung durchgeführt werden können.

In welchen Fällen setzt die DAkkS derzeit Fernbegutachtungen ein?

Die DAkkS setzt derzeit Fernbegutachtungen im Rahmen von Überwachungen, einschließlich Wiederholungsbegutachtungen, und Erweiterungen ein, bei denen das fachlich und technisch möglich ist.

Was haben Konformitätsbewertungsstellen bei der Umsetzung von Fernbegutachtungen zu beachten?

Die DAkkS hat für ihre Kunden einen umfassenden Leitfaden zur Durchführung von Fernbegutachtungen veröffentlicht.

Fernbegutachtungen: Leitfaden für Konformitätsbewertungsstellen

Bis wann setzt die DAkkS Fernbegutachtungen ein?

Die DAkkS plant zum jetzigen Zeitpunkt ab Herbst 2021 wieder vorrangig vor Ort zu begutachten.

Unter welchen Bedingungen begutachtet die DAkkS vor Ort?

Die DAkkS prüft die Umsetzbarkeit von Vor-Ort-Begutachtung anhand eine Checkliste, die im Rah-men der Begutachtungsplanung an die zu begutachtende Stelle übersandt wird. Im Allgemeinen gilt die Einhaltung der Maskenpflicht sowie der Hygiene- und Abstandsregeln.

Zum Schutz der Gesundheit aller Beteiligten einer Vor-Ort-Begutachtung setzt die DAkkS auf den konsequenten Einsatz von Selbst- beziehungsweise Schnelltests.

Was bedeutet das für die zu begutachtenden Stellen?

Die DAkkS bittet Konformitätsbewertungsstellen, sich im Zuge der Begutachtungsvorbereitungen auf die Anwendung von Selbst- beziehungsweise Schnelltests einzurichten. Dabei ist darauf zu achten, dass diese Stellen selbst dafür verantwortlich sind, dass entsprechende Selbsttests ihren Mitarbeitern sowie einige dieser Tests zur Reserve zur Verfügung stehen.

Umgang mit Selbst- beziehungsweise Schnelltests

Die Testergebnisse sollten nicht älter als sechs Stunden sein, um eine entsprechende Aussagekraft zu haben. Bei mehrtägigen Begutachtungen werden die Tests entsprechend täglich wiederholt. Eine schriftliche Dokumentation der Testergebnisse erfolgt nicht.

Sollte ein Test zu einem positiven Ergebnis kommen, muss sichergestellt werden, dass der Be-troffene nicht an der Begutachtung teilnimmt und mindestens eine Woche keinen Kontakt zu Personen bestand, die an der Vor-Ort-Begutachtungen teilnehmen.

Wie geht die DAkkS in diesem Zusammenhang mit Impfungen und Corona-Genesungen um?

Mitarbeiter, Begutachter sowie Mitarbeiter unserer zu begutachtenden Kunden, die über einen vollständigen Impfschutz mit entsprechendem zweiwöchigem Abstand zur letzten Impfung einschließlich Nachweis darüber verfügen oder eine Corona-Infektion (für den Zeitraum von sechs Monaten nach einer überstandenen Infektion) überstanden haben und dies entsprechend nachweisen können, sind von der Verpflichtung zur Durchführung von Schnell- beziehungsweise Selbsttests als Voraussetzung für eine Vor-Begutachtung befreit.

Diese Regelung gilt nicht für Beteiligte, die Symptome einer Corona-Infektion aufweisen. Diese dürfen nicht an einer Begutachtung vor Ort teilnehmen.

Auch hier gilt dennoch die Einhaltung der Maskenpflicht sowie der Hygiene- und Abstandsregeln.

Wie plant die DAkkS bei Begutachtungen im Ausland?

Mit Blick auf die bestehenden Einschränkungen durch die Einreiseregelungen der jeweiligen Länder und die Regelungen Deutschlands bei der Wiedereinreise begutachtet die DAkkS nur im geringen Umfang im Ausland.

Auswirkungen der Pandemie auf Übergangsfristen

Umstellung ISO 45001:2018, ISO 22000:2018, ISO 50001:2018 sowie ISO 22301:2019

Für Zertifizierungsstellen in den Bereichen ISO 45001:2018, ISO 22000:2018, ISO 50001:2018 sowie ISO 22301:2019 hat das International Accreditation Forum (IAF) Erleichterungen bei der Umstellung gewährt. Alle entsprechenden Umstellungsfristen werden um sechs Monate verlängert.

Grundlage der Entscheidung des IAF ist eine Antwort auf eine Frage, die IAF im Rahmen ihrer „Fre-quently Asked Questions Covid-19 Outbreak“ veröffentlicht hat. Für die folgenden Zertifizierungs-standards gelten somit folgende neue Umstellungsfristen:

  • ISO 45001:2018 – 30. September 2021
  • ISO 22000:2018 – 31. Dezember 2021
  • ISO 50001:2018 – 20. Februar 2022
  • ISO 22301:2019 – 30. April 2023
Hinweise der DAkkS zum Umgang mit den verlängerten Fristen

Die DAkkS weist darauf hin, dass zur Umstellung immer eine Dokumentenprüfung erforderlich ist und ergänzende Remote-Audittechniken eingesetzt werden können, sofern die Bedingungen ge-mäß IAF ID 3, IAF MD 4 und IAF FAQ 5 von der Zertifizierungsstelle und dem Unternehmen einge-halten werden. Davon unabhängig sind die jährlichen Überwachungsaudits beziehungsweise Wie-derholungsaudits durchzuführen. Die Verlängerungen beziehen sich auch auf die relevanten Zwi-schentermine der jeweiligen Transitions (z.B. ISO 50001:2018). Die DAkkS wird keine Aktualisierung der auf der Homepage veröffentlichten Übergangsanleitungen vornehmen.

Die IAF hat im Rahmen ihrer Veröffentlichungen in ihrer FAQs außerdem bestätigt, dass die ver-bindliche Anwendung der folgenden IAF Mandatory Documents jetzt um jeweils sechs Monate verlängert worden sind:

  • IAF MD 5:2019 – 7. November 2020
  • IAF MD 17:2019 – 7. November 2020
  • IAF MD 22:2019 – 7 November 2020

Alle Meldungen zum Thema

Mehr Informationen

Nach oben