Biobanken Akkreditierung nach DIN EN ISO 20387

Biobanken sammeln, verarbeiten und lagern biologische Materialien und stellen diese Biomaterialien zusammen mit definierten Informationen zu diesen Materialien den Nutzern der Biobank zur Verfügung. Biobanken lassen sich nach unterschiedlichen Kriterien in Gruppen aufteilen: zum Beispiel nach Verwendungszweck der prozessierten biologischen Materialien (Forschung, Industrie, Epidemiologie etc.) oder nach Herkunft der Materialen (Human-Materialen, Veterinär-Materialen, Pflanzenmaterial, Mikroorganismen etc.).

Akkreditierung auf Basis der DIN EN ISO 20387

Die Akkreditierung von Biobanken erfolgt nach der DIN EN ISO 20387 und stellt eine freiwillige Kompetenzbewertung durch eine unabhängige Stelle dar. Hiervon sind Biobanken, die biologisches Material für die Nahrungsmittel-/ Futtermittelproduktion, für Laboratorien, die Analysen für die Nahrungsmittel und Futtermittelproduktion durchführen, sowie für therapeutische Anwendungen vorgesehen sind, ausgenommen.

Den Biobanken werden als Mindestanforderung die Kompetenzbestätigungen für die Annahme, Lagerung und Ausgabe von biologischen Materialien und den dazugehörigen Daten nach DIN EN ISO 20387 bestätigt. Hierbei können neben Annahme, Lagerung und Ausgabe von biologischen Materialien optional auch Entnahmemethoden, Methoden zur Prozesskontrolle und Vorbereitungs- und Konservierungsmethoden von flüssigen Proben und Gewebeproben akkreditiert werden.

Die DAkkS akkreditiert im Arbeitsgebiet Medizin, Gesundheit und Forensik nach DIN EN ISO 20387.

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Der relevante Fachbereich heißt Biobanken.

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